Gedanken zum Buß- und Bettag

von Gemeindepädagoge Norbert Rentsch

Schon Martin Luther hatte 1517 in seinen 95 Thesen empfohlen, die Menschen sollten das ganze Leben Buße tun, also jeden Tag nach einem besseren Lebensweg suchen. In den folgenden Jahrhunderten gab es deshalb in ganz Deutschland monatliche oder immerhin vierteljährliche Bußtage, die schließlich auf einen Tag im Jahr reduziert wurden: den heutigen Buß- und Bettag.

Sicher ist es sinnvoll, sich öfter zu fragen: „Wie kann mein Leben besser werden?“ Aber ein fester Termin im Jahr hilft immerhin, diese Frage nicht ganz zu vergessen.

Auch wenn der Buß- und Bettag (außer in Sachsen) kein offizieller Feiertag mehr ist, können wir Christen ihn dennoch nutzen, um uns auf unsere Verantwortung uns selbst, der Welt und Gott gegenüber zu besinnen.

Dieser Tag soll Mut zu einem neuen Aufbruch machen, zu einem besseren Leben. Das wird möglich dadurch, dass Gott dem Menschen vergibt und immer wieder einen neuen Anfang schenkt. Nehmen wir dieses Geschenk dankbar an!

Einen gesegneten Feiertag und bleibt alle/ bleiben Sie behütet, gesund und fröhlich!

Foto: Margot Kessler / www.pixelio.de